DVAM-Finanzmarkt-Newsletter

 

DVAM-FINANZMARKT-NEWSLETTER 33/2019

Vor der Sommerpause 2019 des Newsletters hatten wir auf einige Risiken hingewiesen. Zu dem Nahostkonflikt, Brexit, Handelsstreit und Konjunktur ist nun auch wieder Italien hinzugekommen. Dort greift der Vorsitzende der rechts-populistischen Lega-Partei nach der absoluten Mehrheit, in dem er die bestehende Koalition aufkündigt. Für die Europäische Union wäre ein solches, im Oktober 2019 denkbares Wahlergebnis eine Katastrophe, weil wenige Tage später der ungeordnete Austritt Großbritanniens aus der EU droht. Europa wird sozusagen im Norden und Süden in die Zange genommen. Zusammen mit einer nachlassenden Konjunkturentwicklung deutet sich eine Entwicklung an, die gerade für konservative Anleger besondere Expertise bei Anlagen erfordert. Zwar befinden sich viele unserer Mandate – trotz der Turbulenzen – nahe ihrer Jahres- oder Allzeithochs. Dies wird aber nur weiterhin Bestand haben, wenn man die Anlagen bestmöglich weiterentwickelt und in einem immer herausfordernder werdenden Umfeld die entsprechende Expertise hat. Schließlich sorgen die Rückgänge bei Aktien für immer neue Rekordstände bei Anleihen, mit denen man – gerade bei einer intelligenten Mischung unterschiedlicher Laufzeiten, Bonitäten, Besicherungen und Währungen – in den letzten Jahren deutlich erfolgreicher als mit Aktienanlagen gewesen ist. Dies wird auch zukünftig so sein, auch wenn die Herausforderungen durch ein weiter sinkendes Zinsniveau sicherlich weiter zunehmen werden. Deswegen sind wirklich unabhängige Expertise und langjährige Erfahrungen im Management von Zinspapieren für konservative Anleger unverzichtbar. Schließlich stehen die großen Herausforderungen an den Kapitalmärkten erst noch bevor. Neben Neuwahlen in Italien und einem vermutlich ungeordneten Brexit dürfte der von den USA ausgehende Zollstreit eher an Schärfe gewinnen, nachdem China deutlich gemacht hat, nicht zurückweichen zu wollen.

 

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