DVAM-Finanzmarkt-Newsletter

 

DVAM-FINANZMARKT-NEWSLETTER 50/2018

In einem schon schwachen Aktienjahr haben die Kapitalmärkte in den letzten vier (USA) bzw. fünf Handelstagen eine “schwarze Woche” erlebt. Nach einer Rallye am letzten Montag fielen nicht wenige Aktien zweistellig im weiteren Wochenverlauf. International ist dies gerechtfertigt; deutsche Aktien hatten hier viel vorweggenommen und müssen vielfach als “überverkauft” gelten. Bei Werten wie Fresenius oder Covestro ist keine Rezession eingepreist, sondern eine Wirtschaftsdepression. Allerdings gibt es in der Breite wenig Anzeichen für eine Entspannung. Das Jahresende 2018 rückt näher. Immer weniger Anleger sind am Markt tätig und Kurse – insbesondere bei Zinspapieren – sind “Abwehrangebote”, zumal in Abwärtsphasen viel mehr Angebot auf den Markt drängt als Nachfrage vorhanden ist. Wer nun ruhig agiert, kann auf der Aktien- und Anleiheseite die Basis für sehr erfolgreiche Zeiten in den nächsten Monaten und Jahren legen. Schließlich lässt – wie von uns prognostiziert – die wirtschaftliche Dynamik nach. Es deutet sich kein Crash an, der letztlich einen Vertrauensverlust in die Handlungsfähigkeit der Notenbanken bedeuten würde. Dann hätte man andere Probleme, weil die Zukunftsfähigkeit des Finanzsystem möglicherweise noch viel stärker als 2008 hinterfragt werden würde. Als Absicherung für dieses Szenario bleibt Silber die erste Wahl. In dem Krisenumfeld der letzten Tage hat es eine deutlich bessere Wertentwicklung als Gold gehabt. Leider wird sich nach unserer Einschätzung diese Bewegung fortsetzen. Das zu Ende gehende Wochenende war von schlechten Nachrichten geprägt. Dabei ist die Zerrissenheit der die deutsche Regierung tragenden CDU nach dem Wechsel an der Parteispitze das kleinste Problem. Viel schwerer wiegt die schwache wirtschaftliche Entwicklung bei den chinesischen Exporten, die nur halb so stark wie erwartet anstiegen und die deutliche Drohung Chinas gegen die USA aufgrund der Festnahme der Huawei-Finanzchefin in Kanada.

 

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