Darum ist Ex-VW-Chef Winterkorn das falsche Ziel

Darum ist Ex-VW-Chef Winterkorn das falsche Ziel

08.05.2018

Wenn man in diesen Tagen diverse Boulevardmedien verfolgte, konnte man den Eindruck gewinnen, der ehemalige Vorstandschef des VW-Konzerns, Martin Winterkorn, sei der größte Verbrecher der Gegenwart. In den USA wird er mit Haftbefehl gesucht, das FBI ist auf ihn angesetzt und sein Nachfolger habe mit den US-Justizbehörden einen Deal ausgehandelt, der ihm Straffreiheit zusichert. Selbst einzelne Vertreter der deutschen Politik verfallen mindestens in Genugtuung, manche auch in Jubel, weil ein deutscher Staatsbürger von der US-Justiz gestellt werden soll.Es geht - natürlich - um die Dieselabgas-Affäre, die schon zu Verhaftungen und Strafzahlungen in Milliardenhöhe geführt hat. Diese Zahlungen sind aber nicht zur Verbesserung der Umwelt verwendet worden, sondern insbesondere in den USA, einer der ökologisch dreckigsten Volkswirtschaften der Welt, eher als Schwächung des überlegenen deutschen, vielleicht auch europäischen Automobilsektors gewertet worden. Zudem zeigen die wieder steigenden CO2-Werte durch die Zunahme des Absatzes von Benzinmotoren, wie wichtig in der derzeitigen volkswirtschaftlichen Struktur die Dieseltechnologie immer noch ist.

 

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