Apples kurzsichtige Steuervermeidungs-Strategie

Apples kurzsichtige Steuervermeidungs-Strategie

13.11.2017

Wieder diskutiert die halbe Welt über Steueroasen, gierige Unternehmer und tricksende Konzerne. Die Paradise Papers erinnern nicht nur namentlich an die vor anderthalb Jahren bekannt gewordenen Panama Papers, sie sind auch strukturell weitgehend vergleichbar: Mit Hilfe von Anwaltskanzleien und durch Schaffung eigenständiger Rechtspersönlichkeiten wie Trusts gelang es offenbar erneut einer Vielzahl bekannter Unternehmen, Sportler und Politiker, ihr Vermögen teilweise zu verschleiern und ihre Einnahmen daraus faktisch nicht zu versteuern.

Man gewinnt den Eindruck, Steuervermeidung gehöre inzwischen zum guten Ton. Und es scheint egal geworden zu sein, ob man dabei den Rahmen der Legalität verlässt. Schließlich lassen sich viele prominente Persönlichkeiten und Konzerne mit Steueroasen und nun den Paradise Papers in Verbindung bringen. In der allgemeinen Erregung wird jedoch leicht übersehen, dass es sehr erfolgreiche Gegenentwürfe zu diesen illegalen Praktiken gibt - und man muss nicht weit reisen, um sie zu finden.

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